eBusiness
Selbst im eBusiness wird behauptet, der Internet-Boom ist vorbei. Trotzdem werden jedes Jahr im Internet steigende Umsätze durch eBusiness erreicht... der Boom ist vorbei, es lebe der Boom.
Kommerzielles Design - Besucher zu Kunden machen
Partnerprogramme Strategien - Exclusiv oder Quantität
Die Kohle im Internet
Das Internet ist eine Geldmaschine, man kann mit Websites eine Menge Geld machen. Online-Shops, Versteigerungen, Pay-Sites, Werbung oder Affiliate-Netzwerke unter anderem, bieten unzählige Möglichkeiten. Allerdings braucht ein Webmaster täglich über 10.000 relevante Besucher um eine Durchschnittsmiete zahlen zu können, gross essen gehen ist da noch nicht drin, zumindest nicht bei den üblichen Konversionsraten. Die meisten Webmaster können jedoch nicht einmal ihre Betriebsausgaben decken, im Gegensatz zu den wenigen Webmastern die mit vierzig Angestellten Millionen erwirtschaften. Wer Erfolgreich sein will, muss im eBusiness noch härter arbeiten als im realen Leben.
Nur für wenige ein lohnenedes Geschäft
Wer keine Inhalte hat, wird keine Besucher anlocken können, und selbst wenn die Suchmaschinen gnädig sind und für einen gewissen Besucherstrom sorgen, nur etwa 0,1% der Besucher klicken auch auf die Werbung. Nach der ersten Ernüchterung wird klar, dass eBusiness ein Geschäft über die Masse ist. Viele besucher generieren ist kein Kinderspiel, selbst wenn man gute Inhalte hat - die Konkurrenz ist nirgendwo härter als im eBusiness. Dazu kommt noch die Willkür der Suchmaschinen, die zumindest was eBusiness betrifft, allmächtig zu sein scheinen. Sich unter diesen Djungelgesetzen der natürlichen Auslese zu widersetzen erscheint auf Anhieb aussichtslos.
Internet, Voodoo und Wissenschaft
Die das World Wide Web beherrschenden Suchmaschinen zu beeinflussen scheint Voodoo zu sein, und ist es auch. Die Gestaltungsrichtlinien für Webmaster sind hinlänglich veröffentlicht, und sollten Webmastern aus dem FF pfeifen, die tatsächliche Funktionsweise, die Algorithmen der Suchmaschinen sind aber, neben dem Rezept von Coca-Cola und wer JFK auf dem Gewissen hat, die bestgehüteten Geheimnisse der Menschheit. SEOs, also Suchmaschinenoptimierer sind die Alchimisten des Internet-Zeitalters, nach den offiziellen Richtlinien, sind SEOs die nächste und letzte Instanz um Besucherströme von Suchmaschinen zu generieren, und damit Umsätze zu steigern, oder überhaupt zu erhalten.
Affiliate- bzw Partnerprogramme
Affiliate-Netzwerke werden von verschiedene Werbeunternehmen betrieben, sie zeichnen den Werbe-, Vermittlungs- oder Verkaufs-Auftrag mit ihren Industriekunden, und kaufen die Umsetzung bei Webmastern ein. Affiliate-Netzwerke fungieren also als Vermittler zwischen den Beworbenen und dem Bewerber, die Bewerber sind diejenigen, die tatsächlich die Werbung an die Endkunden bringen. Affiliate-Netzwerke wickeln - nach den Anmeldungen von Webmastern - die Auslieferung von Werbemitteln und deren Zahlungsverkehr ab. Diese Partnerprogramme betreiben die meisten Anbieter nicht selbst, Betreiber von Affiliate-Netzwerke schüren Partnerprogramme zu Portfolios zusammen, von denen sich angemeldete Webmaster die Partnerprogramme/Werbemittel aus einem grösseren Angebot aussuchen können. Zusätzlich werden durch Kumulierung der Partnerprogramme die Auszahlungsgrenzen früher erreicht.
Passende Partnerprogramme
Inhalte einer Webseite sind die Grundlage für ein erfolgreiches Webseiten/Werbe-Gespann, ist die Werbung auf die Inhalte abgestimmt, und das Ganze wie in der klassischen Werbung auf eine Zielgruppe gerichtet, können erst relevante Besucherströme mit sinnvollen Klick-/Konversionsraten generiert werden. Inhaltlich oder Zielgruppenbezüglich von der Webseite abweichende Werbung wird in der Regel ignoriert bzw kaum messbare Konversionsraten erreichen.
Klickwerbung
Werbung im Internet Typ Plakatwände an öffentlichen Plätzen, sogenannte reine Bannerwerbung, ist im Internet am aussterben. Angeboten werden hauptsächlich Partnerprogramme auf der Basis von Nutzerkontakte, üblicherweise Klicks, ausgefüllte Anfragen, Versicherungsvergleichen und ähnliches oder auf Provisionsbasis. In diesem Bereich werden Werbemittel seitens der Anbieter, aus Kostengründen der Konversionsraten, oft auf besonders niedrige Klickraten entwickelt, was sich für Webmaster ein wenig ernüchternd ausfällt. Für die Beworbenen ist diese Wirkung ähnlich einer Plakatwand, halt gratis... Ein Verdacht auf untergeschobene Imagewerbung könnte erhoben werden, wenn auf solchen Einblendungen auf Basis von Nutzerkontakte, keine erkennbare Produkte beworben werden - solche Werbemittel dienen nur der Medienpräsenz des Beworbenen, zum Teil mit Segen der Affiliate-Betreiber.
Provisionsverkäufe
Im Gegensatz zu Bannerwerbung und Klickwerbung wird bei Provisionsverkäufe erst bei Vollzug des Kaufvertrages die Umsatzbeteiligung der Webmaster verbucht. Da Waren selten beim ersten Klick gekauft werden, sondern erst nach weitere Vergleiche auf anderen Websites, müssen die Besucherdaten in Cookies gespeicher sein - bei hochwertigen Waren besonders wichtig. So können Verkäufe die erst wesentlich später getätigt werden, dem Urheber des Verkaufs zugerechnet werden.
Wahl der Werbemittel
Im Interesse der Webmaster sollten Werbemittel möglichst attraktiv sein, um Aufmerksamkeit der Besucher zu erregen und Aktionen zu provozieren. Aggressive Werbung ist erst schlecht, wenn sie die Besucher vergrault. Im Interesse der Beworbenen liegt eine möglichst flächendeckende Unternehmenspräsenz mit Verkäufe zu einem möglichst guten Preis-/Leistungsverhältnis, nur erfolgreiche Kundenkontakte sind wertvoll, Besucher die nichts kaufen will man meiden. Im Interesse der Internet-Benutzer befinden sich möglichst werbefreie Angebote, die vom Surfvergnügen nicht ablenken. Unscheinbare Werbung mag wahrgenommen werden aber erregt nicht genug Interesse um angeklickt zu werden. Sinn der Werbung ist es aufzufallen und zu Aktionen zu provozieren oder zu verleiten.
Effizienz verschiedener Werbemittel
Bannerwerbung ist out. Die Internet-Benutzer nehmen sie vielleicht noch wahr, aber Bannerwerbung besitzt die niedrigsten Konversionsraten diesseits der Milchstrasse. Interaktive Formulare wie Versicherungsvergleiche oder Suchformulare haben immer noch einen gewissen Stellenwert. Einen grösseren Umfang und zum Teil eigenständigem Inhalt haben Affiliate-Shops, wo ein Warenbestand virtuell übernommen wird - durch das breitere Angebot steigen die Verkaufschancen. Die unbeliebten Pop-Ups bringen vergleichsweise die besten Ergebnisse, erreichen aber nur Publikum ohne Pop-Up-Blocker, die mittlerweile Standard in verschiedenen Browsern und den meistem Firewalls ist. Die Kunst liegt also in einem gesunden Werbemix die sich zur Webseite inhaltlich relevant integriert, um höchsmögliche Konversionsraten zu erzielen.